Weißwandreifen. Yeah!
(April 2011)


Endlich wieder ein Dach über dem Kopf. Neues Verdeck beim Kombi.
(Juli 2011)


An der Ostsee im hohen Norden.
(Juli / August 2011)


Unter der Haube.
(September 2011)

 
Alle Jahre wieder: das gelbe Taxi.
(September 2011)

 

23. Februar 2011

Ruck Zuck. Ratz Fatz. Der Winter ist schon bald vorüber. Das, was ich mir vorgenommen hatte (Motorüberholung beim L, Lackausbesserungen beim Kombi) schiebe ich nach wie vor vor mir her.

Immerhin schaffe ich es heute, das Ladegerät an die Batterie des Kombis anzuklemmen.


25. Februar 2011

Die Batterie ist fertig geladen. Ich ziehe den Zylinderkopf des Kombis nach, stelle das Ventilspiel und die Zündung ein. Etwas orgeln ohne Zündkerzen bis Öldruck aufgebaut ist. Anschließend Zündkerzen rein und starten.

Der Motor läuft!


28. Februar 2011

Auch die Limousine möchte fit gemacht werden. Ich baue die Batterie aus und schließe sie ans Landegerät an. Doch die Anzeige verrät mir, dass die Batterie bereits tiefenentladen ist. Hoffentlich lässt sie sich wieder regenerieren.


01. März 2011

Der Kombi läuft. Saisonstart und erste kleine Ausfahrt. Schön.


05. März 2011

Nachdem ich das Laden der L-Batterie mit einem anderen Ladegerät in Angriff nehme, erreicht die Energiezelle wieder ihren vollen Saft. Somit ist auch für unseren Olio Saisonstart angesagt.

Die erste Fahrt nach Frankfurt meistert er ohne Murren.


23. April 2011

An einer Kreuzung bleiben wir mal wieder stehen, weil alles tot ist. Schon zum wiederholten mal, hat sich die blöde Batterieklemme losvibriert. Ich ziehe das Ding wieder einmal fest. Dieses mal hoffentlich richtig.

Der Kombi läuft übrigens nicht ganz so schön bei hoher Geschwindigkeit, weshalb ich die Zündung neu einstelle.


24. April 2011

Und weil ich das nicht so ganz richtig gemacht habe, läuft er noch schlechter, bis ich die Zündung am nächsten Tag korrekt justiert habe.

Das vom Wetter her schönste Ostern aller Zeiten mit Temperaturen um 25° C lädt übrigens geradezu ein, mit dem 500er zu fahren. :)


26. April 2011

Über Ostern wurden bei meinem örtlichen KFZ-ler die im letzten Jahr erworbenen Weißwandreifen montiert. Schick sehen sie aus, auch wenn die weiße Wand eher ein kleiner weißer Ring ist.

Der Preis für die Montage liegt bei 64,71 EUR. Ganz nebenbei sind das die ersten Ausgaben des Jahres. So spät waren wir noch nie dran. Normalerweise wurden bis Ende April schon weitaus höhere Beträge verausgabt. Hoffen wir also auf ein sparsames Jahr 2011.


Und weil der KFZ-Meister unser Auto so mag, stellt er gleich auch noch die Handbremse nach und legt den Motor etwas höher, welcher beim Rückwärtsfahren angeblich irgendwo anschlägt. Das Klopfen beim Rückwärtsfahren ist nun weg, aber dafür schlägt der Motor jetzt beim Anlassen an.
 
Was nicht gelöst werden konnte, ist das Auswuchten der Reifen. Dieses ist zwingend nötig, da man die Unwucht ab ca. 90 km/h deutlich durch ein flatterndes Lenkrad bemerkt. Die Werkstatt meines Vertrauens hat jedoch schlicht und einfach keinen passenden Adapter für die Bügelfelgen, sodass ich mich wohl oder übel auf die Suche nach einem geeigneten Reifenmonteur begeben muss.


28. April 2011

Neulich auf der Landstraße. Freundliche Lichthupe. Von italienischem Auto zu italienischem Auto. Von Ferrari zu Fiat. Irgendwie macht einen das stolz.

29. April 2011

Fürs Wochenende ist eine größere Tour in die Pfalz geplant. Ich mache den Kombi fit, indem ich die Bremsen nachstelle und das lästig klappernde, lose Handbremsseil endlich befestige.

Außerdem  gibt es noch einen Ölwechsel.

Unser L darf übrigens auch mit. Gefahren wird er von einem Freund, dessen 500er heute wohl den Exitus erlebte: aus der Kurbelwellengehäuseentlüftung schossen wahre Ölfontainen heraus. Der Arme.


30. April 2011

Mit einem Steyr-Puch und unserem L sowie unserem Kombi geht´s auf Draisinentour. Auf dem Weg dorthin gabeln wir einen weiteren Puch sowie einen 500 D auf. Alle Fahrzeuge fahren problemlos. Alle, bis auf unser Sorgenkind "Olio".

Dieser meint, er müsse sich einer seiner Zündkerzen entledigen, indem er sie hochkant herausspuckt. Erinnerungen an unser erstes Fiat-Jahr werden wach, als mehrfach das Kerzengewinde im Zylinderkopf hinüber war. Zum Glück ist das dieses mal nicht der Fall. Die Kerze hatte sich nur gelöst.


01. Mai 2011

Die Hexennacht in Baumholder haben unsere Fahrzeug unbeschadet überstanden, was wohl auch daran lag, dass sie keine Antenne zum Abknicken hatten. Dafür fehlt auf wundersame Weise der Sicherungssplint am Anlasserzug, sodass dieser keinen Mucks von sich gibt. Doch der Schaden ist schnell behoben und so kann es weitergehen.

Unbeschadet kommen wir schließlich zu Hause an.


02. Mai 2011

Der Motor vom L läuft nicht so schön, weshalb ich die vorgestern herausgeschleuderte Zündkerze ersetze. Außerdem nehme ich die ganzen kleinen "Problemchen" zum Anlass die Überholung des alten L-Motors in Angriff zu nehmen. Bei ihm entferne ich die Verblechung und nehme schon einmal Zylinderkopf, Zylinder und Kolben ab.

Mal sehen, wie es nun weitergeht mit meiner ersten Motorrevision.


03. Mai 2011

Nach dem Einsetzen der neuen Zündkerze ist wieder alles in Butter. Doch morgens beim Starten entdecke ich eine große Benzinpfütze unter dem Auto. Nachmittags nach der Arbeit kann ich jedoch nichts erkennen.


04. Mai 2011

Und täglich grüßt das Murmeltier? Auch heute muss ich eine Pfütze aus Sprit nach dem Starten unter dem Auto feststellen. Mittags tritt dieses Problem komischerweise nicht auf.

Ich erneuere den Benzinschlauch von der Pumpe zum Vergaser und hoffe, dass es das war.


06. Mai 2011

Zwei Tage Ruhe, kein Benzinaustritt. Das Problem ist behoben!


09. Mai 2011

Die Fahrleistungen unseres Kombis entsprechen immer noch nicht ganz meinen Vorstellungen. Bei Vollgas im Vierten läuft der Motor nicht so ganz rund. Ich stelle erneut die Zündung ein und "die Kiste rennt wie Sau".

Komisch nur, dass ich die Zündeinstellung bei OT und nicht wie vorgeschrieben 10° vor OT vorgenommen habe. Warum das so ist? Keine Ahnung.

Einen kleinen Dämpfer bekomme ich nur bei einer ca. 2 km langen Bergauffahrt. Der Kombi muckt rum, als bekäme er kurzzeitig keinen Sprit. Bergab und auf gerader Strecke ist dann wieder alles so, wie es sein soll.


03. Juni 2011

Heute startet das von der Fiat 500 IG Lippe veranstaltete Lipperland-Treffen in Bad Salzuflen. Also nichts wie hin! Auf der Autobahn machen sich die Probleme des Kombis allerdings wieder bemerkbar: der Motor ruckelt bei Vollgas, so als bekomme er keine Sprit.

Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob es sich eventuell nicht doch um ein Zündungsproblem handelt. Ich verstelle zum einhundertsten mal die Zündung auf 10° vor OT. Nun ist das Ruckeln weg, aber dafür fängt der Motor plötzlich an zu klingeln. Kein gutes Zeichen. Auch der zwischenzeitliche Tausch des Kondensators bringt hier nur rund 10 Kilometer Besserung.

Also besteht nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Motorklingeln oder Stottern. Ich wähle die bessere Variante und quäle mich mit Halbgas quer durch Hessen nach Bad Salzuflen.


04. Juni 2011

Die Spezialisten auf dem Treffen nehmen die Spritversorgung ins Visier. Letztendlich fällt der Verdacht auf einen falsch eingestellten Schwimmer im Vergaser.

Improvisiert mit einer (nicht brennenden) Zigarette, wird der Abstand eingestellt. Bei der anschließenden Rundfahrt zu einem Ziegeleimuseum läuft der Kombi dann auch wieder anständig.


Im Ziegeleimuseum.

Ich bin zufrieden und gönne mir und dem Auto einige Einkäufe: ein Satz Handschlaufen für den Innenraum (10 EUR), einen neuen gebrauchten Tacho (50 EUR) und ein schönes Verdeck aus Sonnenland-Akustikstoff (85 EUR).


05. Juni 2011

Die Rückfahrt geht gut los, aber nach rund 30 Kilometern nur noch stotternd weiter. Denn wieder stockt die Benzinversorgung bei Vollgas. Ich tippe auf ein Rückschlagventil, welches zum Schutz vor dem Überlaufen des Vergasers bei einem klemmenden Schwimmernadelventil eingebaut wurde.

Ich entferne es und freue mich auf den letzten 200 Kilometern, dass ich den Übeltäter endlich gefunden habe.

06. Juni 2011

Ach ja. Auf der Rückfahrt vom Lipperland-Treffen hat es wieder einmal in den Kombi hineingeregnet. Doch damit soll bald Schluss sein. Als erste Maßnahme bestelle ich endlich Gummistopfen für die (standardmäßigen) Löcher im Bodenblech.

Außerdem ordere ich einen neuen Windschutzscheibengummi, weil auch die Frontscheibe neu abgedichtet werden soll.

Für unseren L gibt es noch einen Satz neue Wischerblätter - alte habe ich noch irgendwo, finde sie aber nicht mehr - sowie einen neuen Bremslichtschalter, weil der alte erst dann reagiert, wenn es zu spät ist.

Kostenpunkt für alles zusammen 63,30 EUR. Für den L 23,65 EUR und für den Kombi 39,65 EUR.


07. Juni 2011

Beim L müssen dringend die Räder ausgewuchtet werden, weil sich die Kiste ab spätestens 90 km/h schüttelt wie Sau. Ein Reifenhändler in Mainz sichert mir zu, den passenden Adapter zu haben. Ich demontiere alle vier Reifen.


08. Juni 2011

Pustekuchen. Dem Adapter fehlen ca. 1 bis 2 cm. Ich bekomme den Tipp, es beim Reifenhaus Wiesbaden zu versuchen. Und siehe da: dort hat man das richtige Werkzeug.

Das Auswuchten wiederum funktioniert nicht zu 100 Prozent. Zu groß sei die Unwucht der kleinen Reifchen. Dennoch sind die Werte nach dem Wuchten besser als vorher. Ob es etwas bringt, wird erst die folgende Probefahrt zeigen.

Der Preis fürs Auswuchten beträgt übrigens 33,32 EUR.


12. Juni 2011

Der Kombi bekommt ein paar Gummistopfen fürs Bodenblech verpasst, damit es beim nächsten Regenguss nicht wieder "Land unter!" heißt. Schließlich stelle ich die Bremsen nach.


13. Juni 2011

Mal wieder ist eine kleine Rundfahrt mit 500er-Freunden aus der Region angesagt. Mit einer weiteren Giardiniera, zwei 500 L und einem 126er Cabrio geht es rheinabwärts Richtung Koblenz und anschließend wieder zurück.

Lediglich der rechte hintere Blinker spinnt, was sich aber nur als Wackelkontakt herausstellt.

Am Ende des Tages wechsele ich schließlich noch ein Stück poröser Benzinleitung.


14. Juni 2011

Die Bremse. Eine ewige Geschichte? Zu dumm, dass man die Kombibremse von Hand nachstellen muss. Wie komfortabel ist doch die selbstständige Nachstellung beim L. Ich versuche mich erneut am Justieren der Stoppvorrichtung.

Dieses mal mit etwas mehr Erfolg. Die Bremse spricht deutlich früher an. Auch wenn es m.E. immer noch nicht optimal erscheint.


17. Juni 2011

Die Abdichtung des Kombis geht in Phase 2. Nachdem bereits die Gummistopfen ins Bodenblech verpflanzt wurden, ist nun die Windschutzscheibe dran.

Beim Fachmann lasse ich die alte Scheibe ausbauen und mit einem neuen Dichtungsgummi wieder einsetzen. Der Spaß kostet 106,74 EUR.


18. Juni 2011

Ist heute Fiat 500-Tag in Mainz? Zuerst sehe ich einen kaputten 500er mit Warndreieck am Straßenrand stehen. Danach treffe ich einen Autobianchi Kombi aus Mainz und zu guter letzt kommt mir ein 500er-Freund entgegen.

Mainzer unter sich.


04. Juli 2011

Nach einem Konzert der Foo Fighters im englischen Milton Keynes nehme ich mir noch zwei Tage Zeit, um London zu besichtigen. Dabei stoße ich auf einige Highlights für Fiat 500 Fans.

Zum Einen sind dies die beiden Filialen des Restaurants Arancina, in denen es hervorragende Pizza und leckere Arancinis gibt.


Die Filiale in der 19 Pembridge Road, Notting Hill.



Die Filiale in 19 Westbourne Grove, Notting Hill.


Zum anderen schaue ich mir das Kunstwerk "vroom vroom" von Lorenzo Quinn an, das seit Anfang dieses Jahres in der Park Lane präsentiert wird.




Nur eines habe ich verpasst. Nämlich die Tezenis-Filiale in der Oxford Street aufzusuchen. Dort steht aktuell dieses schöne Exemplar.


Foto: Renate | 500forum.de


Aber das hatte ich ja schon im Mai in Italien in einer anderen Filiale begutachten können. :)


13. Juli 2011

Zwischen 150 EUR und 250 EUR soll es kosten, das neue Verdeck auf das vorhandene Gestänge des Kombi-Faltdaches aufziehen zu lassen. "Eindeutig zu viel", denke ich mir und entscheide, den Bezug selbst drauf zu machen. So schwer kann das ja nicht sein.

Ich löse alle Schrauben und entferne die vier Leisten. Getreu dem Motto "Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht" (Fanta 4), muss es natürlich wieder an einer Stelle Probleme geben.

An der hinteren Verdeckleiste dreht sich eine Mutter dumm und dämlich. Sie löst sich erst, nachdem der Stehbolzen abgebrochen ist. In der Folge brauche ich natürlich eine neue Leiste - die alte war ohnehin nicht mehr im besten Zustand. Und genau die gibt es für den Kombi nirgends.

Aber zum Glück gibt es das Forum. Ein Mitglied fertigt mir freundlicherweise eine neue an, die mich wohl in den nächsten Tagen erreichen wird. Gut, dass es 500forum.de gibt.



15. Juli 2011

Die "Selfmade-Verdeckleiste" ist angekommen und sieht sehr gut aus. Kosten wird sie schlappe 10 EUR zzgl. Versand und ein Bier auf dem nächsten Treffen in Kiel.

Für den "L" habe ich außerdem noch ein Motormasseband besorgt. Weil´s besser ist. 4,95 EUR.


21. Juli 2011

Weiter geht es mit dem Einbau des langen Faltdaches am Kombi. Das gestaltet sich weitaus unproblematischer als gedacht. Zuerst ziehe ich den Bezug vorne über das Gestänge und schraube ihn mit der Leiste fest.

Anschließend markiere ich am Ende des Bezuges die Position der Löcher anhand des alten Verdecks. Dann stecke ich durch diese Löcher die neue VA-Verdeckleiste und dichte das Ganze mit Butyl-Band im Wert von 10,99 EUR gut ab.

Am schwierigsten war dann die Befestigung der Leiste aus dem Innenraum heraus, weil nach den Gesetzen der Schwerkraft die Muttern und speziell die Unterlagsscheiben nicht dort bleiben wollten, wo sie hin sollten. Doch auch das schaffte ich irgendwann.

Zu guter Letzt waren nur noch die beiden Querstreben zu befestigen. ich habe beschlossen, diese erst einmal nicht festzuschrauben, sondern nur in die eigens am Verdeckbezug eingenähten Taschen zu stecken. Mal sehen, ob das hält.

Damit wäre Phase 3 der Abdichtung am Kombi abgeschlossen. Die Scheibe dürfte nun dicht sein, die Löcher im Boden sind gestopft und das Verdeckt sollte auch kein Wasser mehr durchlassen.

Das Ergebnis kann sich übrigens sehen lassen. Und das Beste: ich habe gegenüber der Arbeit beim Profi 150 EUR bis 250 EUR gespart.


Der Kombi mit neuem Verdeck.


23. Juli 2011

Hessen-Treffen in Bad Nauheim am Dolce. Da das Hessen-Treffen in der Kurstadt das Fiat 500-Treffen ist, das meinem Wohnort am nächsten ist, ist eine Teilnahme natürlich Pflicht.

An- und Abfahrt meistert unser Kombi ohne Probleme im Gegensatz zum Fahrzeug eines anderen Treffen-Teilnehmers. Dieser verliert während der Anfahrt sämtliche Ölwannenschrauben.

Bilder vom Treffen gibt es hier. Presseberichte findet man hier und hier.


24. Juli 2011

Ich habe mich entschlossen, die Querstreben am Verdeck des Kombis doch festzuschrauben. Das bloße "Hereinstecken" war nicht ganz so erfolgreich, da beim Aufklappen des Verdecks die Stangen doch leicht herausrutschten.

Die Befestigung funktionierte zwar nicht ganz profi-like, aber was soll´s. Dass die Stange nicht ganz mittig sitzt, fällt ja erst bei näherem Hinsehen auf.


28. Juli 2011

Der Fiat 500 Exclusiv Club Kiel ruft zum zweijährlich stattfindenden Ostsee-Treffen in Heidkate. Klar, dass wir auch dieses mal wieder dabei sind. Mit dem Kombi und einigen Freunden im Schlepptau geht es ins über 700 km entfernte Kiel.

Die erste Etappe führt uns dabei nach Guxhagen, zum Campingplatz Fuldaschleife, wo wir schon 2009 Halt gemacht haben. Bei Schnitzel und "Hütt Luxus Pils" lassen wir es uns erneut gut gehen.


An der Ostsee.


29. bis 31. Juli 2011

Nicht wie vor zwei Jahren, sondern pannenfrei erreichen wir den Treffenplatz. Die Einkäufe halten sich dieses mal auch in Grenzen. Lediglich 3,50 EUR berappe ich für einen Dreiecksfenster Reparaturknebelsatz.

Das Schrauben überlasse ich dieses mal - zum Glück - anderen.

Impressionen vom Treffen und der Fahrt dorthin finden sich hier.


01. August 2011

Der Kombi läuft zwar gut, aber nicht optimal. Die Ursache, warum er bei korrekter Zündung klingelt, ist immer noch nicht klar. Aus diesem Grund nutze ich den Aufenthalt im Norden zu einem Besuch bei il motore in Rellingen bei Hamburg, um den Motor vom Profi überprüfen zu lassen.

Tatsächlich ist alles in Ordnung, wäre da nicht ein Fehler aus der Kategorie "peinlich". Beim Nachziehen der Zylinderkopfschrauben im Februar dieses Jahres hatte ich wohl eine Dichtung falsch herum eingebaut und mir so unterhalb des Vergasers den halben Benzinkanal abgedichtet. Nachdem dieses Malheur behoben ist, fährt der Kleine auch wieder ordentlich.

Den selbst eingebauten Fehler wieder beheben zu lassen kostet 100 EUR.


02. August 2011

Schon mehrfach spinnte der hintere rechte Blinker. Schuld war eine schlechte Masseverbindung.


05. August 2011

Nach einer Woche Ostsee-Urlaub fahren wir wieder nach Hause. Über 700 km am Stück meistern wir gemeinsam mit der Giardiniera. So viel und weit sind wir noch nie an einem Tag mit einem 500er gefahren. Und das Beste: ganz ohne Pannen.


06. August 2011

Naja, fast. Am nächsten Tag vernehme ich beim Fahren ein komisches Klackern. Zum Glück ist es nur die Halteschelle eines Lüftungsschlauches. Wenn´s sonst nichts ist.


16. August 2011

"Immer schön aufpassen und keinen Kratzer in den Lack machen!" Dummerweise passiert mir genau das beim Rangieren in der Garage, als ich ein Fahrrad touchiere.

Den Fehler bessere ich zunächst hilfsweise mit etwas Lack aus.


28. August 2011

Happy Birthday, Olio. Heute vor 40 Jahren wurde unser L erstmals für den Straßenverkehr zugelassen.


03. September 2011

Der L bekommt heute wieder einen großen Einsatz, nachdem er einige Wochen unbewegt in der Garage stand. Er darf mal wieder als Hochzeitsauto herhalten. Doch was gut begann, endete eher schlecht.

Damit ist jedoch nicht die Hochzeit gemeint, die einwandfrei verlief. Der 500er chauffierte Brautpaar tapfer zu Kirche, Fotolocation und Feierlichkeit. Auf der Rückfahrt kam es allerdings zum Super-Gau.

Nachdem zunächst eine der Bremsen fest war und einen auffälligen Gestank von sich gab, konnte man das Bremspedal nach weiteren 10 Kilometern plötzlich bis zum Bodenblech durchtreten. Zum Glück konnte der Bremsdruck jedoch durch Pumpen wieder hergestellt werden. Um dennoch kein weiteres Risiko einzugehen, entschließe ich mich, sofort von der Autobahn abzufahren und den gelben Engel zu rufen, der mich nach Hause transportiert.


Gut begonnen...


... und beschissen aufgehört.


16. September 2011

Viel Arbeit und kein Ergebnis. Die Teile sind gewechselt, doch das Auto bremst immer noch nicht zufriedenstellend. Was ist passiert? Nun, der Reihe nach.

Am vergangenen Wochenende habe ich alles demontiert und die neuen Radbremszylinder eingebaut. Erst dabei habe ich bemerkt, dass die vorderen Bremsbeläge bei der Aktion Anfang September extrem weit herunter geschliffen wurden und durch die große Hitze ein Teil des Belages weggeplatzt war. Also musste ich noch einmal neue Beläge bestellen.

Doch das "eben mal schnell Einbauen" funktionierte nicht richtig. Am hinteren Radbremszylinder löste sich etwas und die ganze Suppe namens Bremsflüssigkeit lief hinten schneller wieder heraus, als ich sie vorne eingefüllt hatte.

Der Frust war riesengroß und wenn in diesem Moment jemand gekommen wäre, um mir das Auto abzukaufen, er hätte es liebend gerne haben können.

Drei Tage später sah die Welt dann schon wieder anders aus. Mit Ruhe wurden die neuen Bremsbeläge montiert und die Bremse entlüftet. Die Probefahret brachte allerdings Ernüchterung. Irgendwie verzögerte das Auto nicht korrekt.

Also wurden erneut die Bremstrommeln demontiert, doch es war nichts erkennbar. Auch ein weiteres Entlüften brachte keine wirkliche Verbesserung. Was ist das wieder?

Ach ja, der Spaß hat  95,90 EUR gekostet. 11,50 EUR für Kombi-Scheibenwischer und 84,40 EUR für die Bremsenteile.


23. September 2011

Ich bestelle mir noch einen Satz Bremsbeläge und einen Radbremszylinder und zwei Muttern. Kostenpunkt 38,26 EUR

Gesamtkosten 500 L 2011: 249,31  EUR
Gesamtkosten (total): 12.637,29 EUR

Gesamtkosten 500 Giardiniera 2011: 406,39 EUR
Gesamtkosten (total): 8.937,87 EUR

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